Tassilo Tröscher-Preise 2017 – Sonderpreis für das Projekt „Wirtschaftlichkeit einer Milchviehfütterung ohne oder mit wenig Kraftfutter“ erhalten

Im Rahmen der Herbsttagung der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. (ASG) in Göttingen wurde am 8. November 2017 an die Internationale Forschungsgesellschaft für Umweltschutz und Umwelteinflüsse e.V. ein Sonderpreis vergeben.

Die „Tassilo Tröscher-Stiftung – Für die Menschen im ländlichen Raum“ vergibt in zweijährigem Turnus Preise für beispielhafte wissenschaftliche, publizistische oder administrative Initiativen und innovative Projekte, die dazu beitragen, die Lebenssituation der Menschen im ländlichen Raum zu verbessern.

Aus der Pressemitteilung der ASG:
Mit der umfassenden Untersuchung der „Wirtschaftlichkeit einer Milchviehfütterung ohne oder mit wenig Kraftfutter“ wurden erstmals belastbare, wissenschaftliche Daten zu einem bisher kaum beachteten Produktionssystem in der Milchviehhaltung gewonnen sowie Erkenntnisse über die Motive und Erfahrungen der kraftfutterarm wirtschaftenden Bauern und Bäuerinnen. Projektträger war die Internationale Forschungsgesellschaft für Umweltschutz und Umwelteinflüsse e.V./Hofgut Breitwiesen, Ühlingen (Baden-Württemberg), die wissenschaftliche Durchführung erfolgte durch Dr. Karin Jürgens, Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL), und Professor Dr. Onno Poppinga, Kasseler Institut für ländliche Entwicklung (KI).
Mit der Untersuchung wird ein Weg aufgezeigt, wie ohne bzw. mit wenig Kraftfutter eine ansehnliche Milchleistung bei guter Tiergesundheit erzielt wer den kann. Da dies vor allem durch ein besonderes Augenmerk auf die Bewirtschaftung von Grünland – eines Teils unserer Kulturlandschaft – erreicht wird, erfährt damit auch der ländliche Raum einen wertvollen Dienst.

 

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