Auf dieser Seite wollen wir über Aktuelles informieren.

Für Anregungen sind wir immer dankbar.

 

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Einladung

zum Christgeburtsspiel

auf dem Breitwiesenhof

Samstag den 15.Dezember 2018

Um 19.30 Uhr

im ehemaligen Kuhstall, für Kinder ab 5 Jahre.

 

… um einen entsprechenden Unkostenbeitrag wird gebeten.

 

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Kleiner Rückblick 2018

ein sehr buntes, vielseitiges Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu. Die Trockenheit ab Juni prägte alles Weitere und forderte uns sehr.
Schon um den Jahreswechsel sorgten 2 heftige Stürme für ziemliche Schäden im Wald. Durch die anhaltende extreme Trockenheit breitete sich dann der Borkenkäfer rapide an den Fichten aus, sodass weitere Bäume gefällt werden mussten. Wenn weitere so trockene Jahre kommen gibt es, laut Aussage des Försters, in 20 Jahren keine Fichten mehr im Schwarzwald.
Da es von Ende Juni bis in den September kaum geregnet hat und bis heute noch sehr trocken ist wuchs ab Anfang Juli so gut wie kein Gras mehr. Das bedeutete für uns, dass wir ab Ende Juni kein Winterfutter ( Heu, Silage) mehr machen konnten und darüber hinaus von Mitte August bis…den Kühen 100 % Winterfutter füttern mussten weil es nichts Grünes mehr gab. Die Jungtiere konnten wir zum Glück auf den Weiden lassen. Wir haben daraufhin die Kuhherde um 10 Tiere abgestockt und noch 80 Ballen Heu zugekauft und hoffen jetzt so über den Winter zu kommen.
Die Getreideernte konnten wir dieses Jahr wetterbedingt schon am 3. August abschließen. Normaler weise geht es da erst richtig los. Die Erträge waren den Umständen entsprechend zufriedenstellend.
Den Hühnern ging es dieses Jahr gesundheitlich ziemlich gut den Raubvögeln auch. Sie holten um die 40 Tiere. Die Jungtiere zogen wir teilweise als Eintagsküken auf oder bezogen sie als Junghennen und versuchen immer mehr Tiere aus Zweinutzungsrassen zu halten.
Ganz anders in der Gärtnerei. Dort wuchs und gedieh es dank der Bewässerungsmöglichkeit trotzdem recht gut, z.T. sogar sehr gut, wie Schlangengurken. Das neue Anzuchthaus stand zum ersten Mal den ganzen Winter zur Verfügung, wurde vollständig durch die Abwärme der Hackschnitzelheizung geheizt und funktionierte sehr gut. Dadurch konnten wir dieses Jahr zum ersten Mal seit vielen Jahren, ganz ohne Jungpflanzenzukauf auskommen und nur samenfeste Sorten verwenden (keine hybrid Sorten mehr). Als dann im August die Wasserentnahme aus der Schlücht  untersagt wurde, waren eigentlich alle Kulturen auf dem Feld über den Berg.
In der Vermarktung sind die Umsätze leicht gestiegen. Der letztes Jahr angeschaffte Verkaufsanhänger erleichtert die Arbeit auf den Märkten sehr. Den neuen Anforderungen des Finanzamtes entsprechend erwarben wir 3 gebrauchte Verkaufs-Waagen die elektronisch auslesbar sind.
Die Schlachtung und Verarbeitung direkt auf dem Hof konnten wir dieses Jahr weiter ausbauen, und das obwohl die Schulküche in Stuttgart lange ausfiel. Mittlerweile haben wir auch gemischte Salami und eine reine Rindersalametti im Angebot.
Völlig unerwartet kam Barbara Wyss, eine Bäcker und Konditorin auf uns zu. Nachdem wir mit wenig Aufwand unsere Backstube hergerichtet hatten bäckt sie nun seit Oktober 2 x die Woche aus unserem Getreide ein gutes Brot. Die Umsätze haben sich seither verdoppelt und ist dabei weitere Brotsorten zu entwickeln.
David Storz legte seine Gärtnergehilfenprüfung ab und zog dann weiter Richtung Bodensee. Daniel Grehl macht jetzt das landwirtschaftliche Berufsschulgrundjahr in Radolfszell und arbeitet fest im Wochenenddienst mit. Neu dazu kam Frederik Mösinger (seit April) als Azubi in der Gärtnerei sowie Nora Gronbach (seit September) als Azubi in der Landwirtschaft. Beide gehen auf die freie Landbauschule Bodensee. Weiter unterstützte uns Alina Steiner landw. Studentin im Praktikum sowie viele, viele Walddorfschüler. In der Hauswirtschaft hat Claudia Grehl glücklicherweise einen Tag von Regina Christen übernommen, die um einen „Enkeltag“ gebeten hatte.

Im Forschungsbereich sind wir gerade mitten in den letztes Jahr erwähnten Projekten. Seit Juli läuft das Projekt über die nachhaltige Bilanzierung mit der Regionalwert AG und den Agronauten. Wir sind fleißig dabei den Arbeitsaufwand von z.B. Kompostbereitung, Saatgutherstellung, Ausbildungsaufwand etc. zu erfassen. Diese Woche wurde der erste Quartalsabschluss in Freiburg vorgestellt. Im Gespräch wurde sehr deutlich, dass da an Fundamenten gearbeitet wird, die die finanzielle Basis bilden können, auf denen  Höfe wieder als Organismen gesehen und entsprechend vielseitig entwickeln werden können. Im Kälberaufzuchtversuch mit dem FibL, in dem wir Aufzucht mit Müttern und am Eimer vergleichen, ist jetzt das 6. Kalb (von ca. 15) geboren. Sie werden alle genau beobachtet und wir sind gespannt auf die Ergebnisse.

Das alles überragende Fest war dieses Jahr das Ühlinger Dorffest auf dem Breitwiesenhof am 7./8. Juli (siehe weiter unten). Alle kamen an Ihre Grenzen, allen hat es trotzdem Spaß gemacht und es gab nur sehr gutes Echo. Irgendwie ist der Breitwiesenhof jetzt in Ühlingen angekommen. Zu der vierteljährigen Menschenweihehandlung hatten wir z.T. Gesprächsrunden und an Erntedank sähten wir Winterweizen und hatten noch ein schönes Flötenkonzert.

Und zum Schluss möchten wir noch die Namensänderung des Vereins und der Straße bekannt geben. Er wird ab 1.1.2019, den Mitgliederbeschluss vom 4.2017 umsetzend, folgendermaßen heißen:

Hofgut Breitwiesen e.V.  
Demeter-Landwirtschaft, Forschung, Pädagogik
Breitwiesen 1
79777 Ühlingen

Die Satzung und die Aufgaben bleiben unverändert.
 

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Bilder und  Video  vom Fest
von Dieter Schäuble

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geänderte Öffnungszeiten über Ostern:

Hofladen: Statt am Freitag 30.3. haben wir am Donnerstag 29.3. von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
Markt St. Blasien: Statt am Freitag 30.3 ist der Markt am Donnerstag 29.3.2018
Alles Andere bleibt.

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Liebe Kunden,

Am Freitag, den 22.Dezember 2017 hat der Hofladen das letzte Mal in diesem Jahr geöffnet,
von 9-12 Uhr und 15-18 Uhr.
Im Januar beginnt die neue Ladensaison am Dienstag, den 9.1.2018,
wie immer von 15-18 Uhr und dann Freitag 9-12 und 15-18 Uhr.

Dazwischen sind wir an folgenden Markttagen auf dem Wochenmarkt
in Waldshut von jeweils 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr vertreten:
Samstag, 23.Dezember 2017
Mittwoch, 27.Dezember 2017
Samstag, 30.Dezember 2017
Mittwoch, 3.Januar 2018

Freitag 5.Januar 2018

 Markt in St. Blasien von 8 Uhr bis 13 Uhr
Freitag, 22. Dezember 2017
Freitag 29. Dezember 2017
Freitag 5. Januar 2018 fällt aus!
Ab Freitag 12. Januar wieder ganz normal!

 

Wir wünschen allen ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest und Schwung und Vorfreude auf das neue Jahr!

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Einladung

zum Christgeburtsspiel

auf dem Breitwiesenhof

Samstag den 16.Dezember 2017

Um 19.30 Uhr

im ehemaligen Kuhstall, für Kinder ab 5 Jahre.

 

… um einen entsprechenden Unkostenbeitrag wird gebeten.

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kleiner Rückblick 2017:

Der vergangene Winter verlief relativ unspektakulär ohne große Schneemassen und extreme Kälte, allerdings gab es auch sehr wenig Niederschläge. Es wurde früh im März schon recht warm und das Wachstum ging rasant los. Während der Frostnächte Mitte April waren unsere Obstblüten zum Glück noch nicht soweit, dass es Schäden gab. Die Trockenheit wurde immer extremer bis dann Anfang Juli der erste ersehnte Regen bei uns ankam. Das restliche Jahr war ziemlich ausgeglichen und ohne Extreme.
Von der Landwirtschaft her gesehen macht uns die knappe Futtersituation zu schaffen. Da der erste und auch der zweite Schnitt, bedingt durch die lokale Trockenheit, ergab zum Teil nur die Hälfte des normalen Ertrages. Ansonsten sind wir sehr zufrieden. Die Getreide Ernte war reichlich bei guten Qualitäten und bei den Tieren gab es wenig Probleme. Auch in der Gärtnerei machte sich die Trockenheit bemerkbar, die ersten Möhrensätze mussten alle neu gesät werden und bis Juli war die Bewässerung auf dem Ackerstück oft im Einsatz. Dort machten wir auch weitere Erfahrungen mit dem Häufelpflug und hatten alle Kulturen auf Dämmen. Es gab keine Ausfälle und wir sind auch da mit der Ernte sehr zufrieden.
Gleich zu Jahresbeginn bauten wir das neue Anzuchthaus direkt an die Süd- Mauer des Haupthauses. Dort können wir vorrausichtlich komplett mit der Abwärme, die im Kesselraum der Hackschnitzelheizung entsteht, heizen. Ein riesen Fortschritt bei unserer eigenen Jungpflanzenanzucht. Weiter haben wir unsere beiden 50 Jahre alten IHC Schlepper „pensioniert“ und durch einen 4 Jahre alten leichten Plantagenschlepper von Fendt ersetzt, der nun die ganzen kleineren Arbeiten macht wie Kreiseln, Schwaden, Wiesen abschleppen etc. Ebenso ersetzten wir unsere Präparate- Spritze aus der „Gründerzeit“ und unseren Miststreuer aus den 80ern. Zu guter letzt war unser VW Bus mit 19 Jahren auch nicht mehr TÜV tauglich und wir ersetzten ihn durch einen gebrauchten Pickup der unseren Ansprüchen besser entspricht. Dadurch sind wir bei unseren im Ganzen doch sehr alten Maschinen einen guten Schritt weiter.
Personell gab es auch einige Veränderungen. Im April schied Julian Grehl aus und im August dann Familie Brockes. Wir möchten uns an dieser Stelle für alles Geleistete herzlich bedanken. Neu dazu kam ab Mai Joachim Leitz und Daniel Grehl der neben der Schule jetzt in der Landwirtschaft verantwortlich mitarbeitet und auch Rebecca bei den Hühnern unterstützt. In der Gärtnerei gab es keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Der Hofladen wurde von Rebecca Sanner und Claudia Grehl übernommen, die im Sommer ihr Anerkennungsjahr als Erzieherin abschloss und dort noch 2 Tage die Woche arbeitet. 
Wir hatten dieses Jahr wieder 4 mal die Menschenweihehandlung mit Herrn Ness und setzen an Ostern und Michaeli unsere Gesprächsrunde fort. Beim Gemeinsamen Sähen am Erntedankfest waren es dieses Mal 1,6 ha ! Auch machten wir dieses Jahr einen Stand beim Klimaschutz- Tag des Gewerbevereins am 1. Mai und luden im Juli wieder zum Brunch auf dem Hof ein. Im September  bekamen wir noch durch unseren Praktikanten Samuel Weilacher ein wunderschönes Sonntagskonzert des „Quartetto Paganino“ .
Mit der Entwicklung der Vermarktungsgesellschaft sind wir zufrieden. Unseren uralten Marktanhänger haben wir durch einen 11 jährigen wesentlich komfortableren ersetzt und damit verbunden auch den Transporter.
Im Forschungsbereich bereiten wir gerade ein neues größeres Projekt mit den Agronauten e.V. und der Regionalwert AG vor. Ziel ist, ganz konkret den Wirtschaftlichkeits- Begriff in der Landwirtschaft zu erweitern, um die ganzen heute nicht mehr erfassten Leistungen (wie Bodenentwicklung, geschlossener Betriebskreislauf, Tierwohl, Ausbildung etc.) wieder als Wert darstellen zu können. Erst damit kann man die reale Wirtschaftlichkeit eines biol.- dyn. Betriebes auch monetär, der heutigen Zeit entsprechend, erfassen.

 

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Tassilo Tröscher-Preise 2017 – Sonderpreis für das Projekt „Wirtschaftlichkeit einer Milchviehfütterung ohne oder mit wenig Kraftfutter“ erhalten

Im Rahmen der Herbsttagung der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. (ASG) in Göttingen wurde am 8. November 2017 an die Internationale Forschungsgesellschaft für Umweltschutz und Umwelteinflüsse e.V. ein Sonderpreis vergeben.

Die „Tassilo Tröscher-Stiftung – Für die Menschen im ländlichen Raum“ vergibt in zweijährigem Turnus Preise für beispielhafte wissenschaftliche, publizistische oder administrative Initiativen und innovative Projekte, die dazu beitragen, die Lebenssituation der Menschen im ländlichen Raum zu verbessern.

Aus der Pressemitteilung der ASG:
Mit der umfassenden Untersuchung der „Wirtschaftlichkeit einer Milchviehfütterung ohne oder mit wenig Kraftfutter“ wurden erstmals belastbare, wissenschaftliche Daten zu einem bisher kaum beachteten Produktionssystem in der Milchviehhaltung gewonnen sowie Erkenntnisse über die Motive und Erfahrungen der kraftfutterarm wirtschaftenden Bauern und Bäuerinnen. Projektträger war die Internationale Forschungsgesellschaft für Umweltschutz und Umwelteinflüsse e.V./Hofgut Breitwiesen, Ühlingen (Baden-Württemberg), die wissenschaftliche Durchführung erfolgte durch Dr. Karin Jürgens, Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL), und Professor Dr. Onno Poppinga, Kasseler Institut für ländliche Entwicklung (KI).
Mit der Untersuchung wird ein Weg aufgezeigt, wie ohne bzw. mit wenig Kraftfutter eine ansehnliche Milchleistung bei guter Tiergesundheit erzielt wer den kann. Da dies vor allem durch ein besonderes Augenmerk auf die Bewirtschaftung von Grünland – eines Teils unserer Kulturlandschaft – erreicht wird, erfährt damit auch der ländliche Raum einen wertvollen Dienst.

 

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